Den meisten Bildern der ornamentalen Malerei liegt eine schnelle spontane Vorzeichnung zugrunde. Durch das mehrfache Überkreuzen der Linien werden kleinste eckige Formen hervorgebracht, die an Mosaike erinnern wie sie in der orientalischen dekorativen Kunst vorkommen. Aber anstatt beispielsweise Ornamente in mannigfacher und gleichförmiger Wiederholung darzustellen, tauchen sie bei Mojavari rudimentär in Gruppen auf. Ergänzt durch eine gegenseitige Licht-Schatten-Beziehung gewinnen sie darüber hinaus an Dreidimensionalität, und sind unter anderem als Ovale in verschiedenen Grüntönen wiedergegeben, die in einer roten Atmosphäre schweben.
Einige ornamentale Bilder bestehen aus der Darstellung von Linien und Punkten, die auf einen monochromen Hintergrund gemalt sind, und die orientalische Kalligraphie (Nastalja-Schrift) scheinbar auf ihre wesentliche Form reduziert. Sie geben keinen literarischen Text wieder, sondern stehen wie die mosaikähnlichen Elemente im Zusammenhang mit abstrahierten bzw. profanen Bildmotiven und verweisen auf die persische Herkunft des Künstlers.
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